Forstfachtage auf der WIESELBURGER MESSE "Hof & Forst"

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Forsttechnik & Produktpräsentationen, Experten & Trends, Speedcarving & Motorsägenschnitzer

... mit diesen Stichworten lässt sich das Forstzentrum im Freigelände 5 auf der WIESELBURGER MESSE beschreiben!

Das Forstzentrum auf der WIESELBURGER MESSE "Hof & Forst" zeigt die neuesten Maschinen im Bereich der Forstwirtschaft.
Führende Unternehmen der Forstbranche präsentieren ihre Produkte und Lösungen und stehen für Ihre Fragen zur Verfügung.
Erleben Sie live die Einsatzbereiche und Techniken der modernen Forstwirtschaft!
Ein besonderes Highlight sind die Wettbewerbe der Motorsägenschnitzer: Hier kann bestaunt werden wie aus einem Baumstamm ein Kunstwerk wird!

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Klimawandel, Digitalisierung und aktuelle Krisen - die topaktuellen Themen in der Forstwirtschaft!

Auf der WIESELBURGER MESSE "Hof & Forst" werden diese von hochkarätigen Experten erläutert und diskutiert!

Die vier Messetage widmen sich folgenden Schwerpunkten:

Donnerstag, 27.06.2019: "Klima- und Waldgipfel" mit

  • Forstdirektor DI Werner Löffler (LK NÖ)
  • DI Harald Hebenstreit (LK NÖ)
  • DI Dagmar Karisch-Gierer (Österreichische Forstfrauen)
  • Dr. Gerhard Wotawa (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik)
  • Ing. Andreas Freistetter (NÖ Landarbeiterkammer)


Freitag, 28.06.2019: "Wald-Diaolg" Treffpunkt der Forstwirtschaft in Wieselburg mit

  • Univ.Prof.Dr. Mathias Schardt (TU Graz)
  • DI Günther Bronner (Umweltdata)
  • Ing. Michael Viertbauer (Firma Latschbacher)
  • Präsident DI Felix Montecuccoli (Land & Forstbetriebe Österreich)
  • Dr. Silvio Schüler (Bundesforschungszentrum für Wald)
  • FD DI Dr. Kurt Ramskogler (PEFC Austria)
  • Florian Berger-Vieghofer (Prokurist Vieghofer Holz GmbH)

 
Samstag, 29.06.2019: "Tag der Jagd" in Wieselburg mit

  • Ing. Gerald Engel (Firma Engel)
  • Stefan Larcher (Larcher Jagd)
  • Direktor Werner Spinka (Landesjägermeister-Stellvertreter)
  • DI Daniel Heindl (LK NÖ)
  • Dr. Georg Rauer (Wolfsbeauftragter in Österreich)
  • Johann Killer (Waldbesitzer aus Bayern)
  • Dr. Georg Rauer (Wolfsbeauftragter)

 

 Sonntag, 30.06.2019: "Wald & Holz" mit

  • OFÖ Ing. Johann Pichler
  • DI Gerhard Pichler (PEFC Austria)
  • Dr. Andrea Weber (Holzpädagogin proHolz NÖ)
  • Ing. Johann Simlinger (Holzweise- Baubiologisches Kompetenzzentrum)
  • Hermann Neulinger (Firma Neulinger Tischlerei)

 Das genaue Programm entnehmen Sie bitte aus dem Programmflyer:

PDF-Datei: Forstfachtage Wieselburg - Programm

Details und Vorschau zu den Programmpunkten:

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Podiumsdiskussion: „Holzmarkt - wo geht die Reise hin?“

unteranderem mit Dr. Silvio Schüler

Er ist Leiter des Instituts für Waldwachstum und Waldbau am Bundesforschungszentrum für Wald BFW in Wien und zuständig für die Entwicklung von Strategien zur nachhaltigen Bewirtschaftung des österreichischen Waldes im Hinblick auf den Klimawandel, einen steigenden Holzbedarf und die sich ändernden gesellschaftlichen Anforderungen an den Wald. Basis von zahlreichen nationalen und internationalen Projekten ist ein Netz an Versuchsflächen und Waldwachstumsmodelle.
Im letzten Jahr wurde, in Zusammenarbeit mit Dr. Schüler,  die Video Reihe "Genial-Wald im Klimawandel" aufgenommen, in der wichtige Themen zu Klimawandel und Wald gut dokumentiert werden.


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Klimaveränderung - Dr. Gerhard Wotawa

Die ZAMG, gegründet 1851, hat sehr lange Messreihen in ihren Archiven. Unsere Daten zeigen einen Temperaturanstieg von 2 Grad in den letzten 100 Jahren, der den gesamten Alpenraum und alle Höhenlagen betrifft. Eis- und Gletscherflächen schmelzen dramatisch und unumkehrbar.
Auch wenn alle Prognosen über Jahrzehnte mit Unsicherheiten behaftet sind, ist es unumgänglich, dass wir uns in allen Wirtschafts- und Lebensbereichen auf die kommenden Veränderungen einstellen und entsprechend anpassen. So auch in der Land- und Forstwirtschaft...

Die Konzentrationen der schädlichen Treibhausgase in der Atmosphäre (Kohlendioxid, Methan) steigen auf immer neue Rekordniveaus. Gleichzeitig sind die Temperaturen weltweit angestiegen, derzeit um fast 1 Grad seit Beginn der Industriellen Entwicklung.

Die schon begonnenen und sicher weitergehenden Änderungen werden Land- und Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft und Tourismus in unserer Heimat stark betreffen. Neben zunehmender Hitze und Trockenheit werden Extremereignisse aller Art deutlich zunehmen, z.B. auch extreme Unwetter im Sommerhalbjahr. Auch Rekordschneemengen und anhaltende Kältewellen sind kein Widerspruch zur generellen Erwärmung, da Strömungs- und Wetterlagen generell beständiger werden dürften.


Dr. Gerhard Wotawa wurde 1967 in Wien geboren und besitzt ein Doktorrat in Meteorologie (Universität Wien, 1997) und ein Post-Graduate Dekret (M.A.) im Fach Internationale Beziehungen (Donau-Universität Krems, 2009). Nach Anstellungen als Vertragsassistent und Angestellter an Wiener Universitäten und einem Auslandsjahr in den USA (University of Colorado at Boulder) arbeitete er 9 Jahre als „Atmospheric Sciences Officer“ bei der Internationalen Atomteststopp-Behörde CTBTO in Wien. Dabei war er am Aufbau des globalen Verifikationssystems für Kernwaffentests im Fachgebiet „Atmosphärische Transportsimulation“ maßgeblich beteiligt. Seit 2009 arbeitet Dr. Wotawa bei der ZAMG in Wien, seit November 2014 als Leiter des Bereiches Daten, Methoden, Modelle. Dr. Wotawa ist verantwortlich für den Betrieb des meteorologischen und seismologischen Mess-Systems in Österreich, für die numerische Wettervorhersagemodellierung, die Klimaforschung und den Erdbebendienst. Seit 2017 ist er auch Obmann des Climate Change Center Austria (CCCA).

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Waldbewirtschaftung in Zeiten der Klimaveränderung

Forstdirektor DI Werner Löffler über die Herausforderungen der Klimaveränderung in der Forstwirtschaft

dazu ein kleiner Einstieg:


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Der Wald in Frauenhänden

Laut Agrarstrukturerhebung 2016 sind rd. 30 % der österreichischen WaldeigentümerInnen Frauen. Bei Holzstammtischen, Forsttagungen o.ä. müsste also auf nahezu jedem dritten Sessel eine Frau sitzen. Dem ist bei weitem nicht so.

Auch bei Beratungen, Verhandlungen mit Schlägerungsunternehmern oder Holzeinkäufern stehen einander meist Männer gegenüber.
Dennoch sind Frauen zunehmend mit der Waldbewirtschaftung befasst – oft freiwillig, nicht selten auch notgedrungen oder unerwartet. Damit frau im Wald ihren Mann stellen kann, ist zumindest forstliches Grundwissen gefragt: Was ist wann und wie zu tun?
Das Projekt „Wald in Frauenhänden“ leistet einen Beitrag zur Unterstützung von Frauen bei der Waldbewirtschaftung: Das Ziel: Frauen in einer ungezwungenen Atmosphäre Wissen über den Wald zu vermitteln. Auf sog. „Waldspaziergängen“, rund dreistündigen kostenlosen Ausgängen werden Themen wie „Nachhaltige Waldbewirtschaftung“, „Waldpflege“ oder „Vielfalt und Stabilität im Wald“ auf lockere Art und Weise vermittelt, in einem Zeitrahmen, der sich gut mit dem Alltag von Frauen vereinbaren lässt. Für die gute Laune sorgt nicht zuletzt die abschließende Jause im Wald. 2010 als Pilotprojekt des Waldverbandes entstanden, hat sich die Teilnahme für viele Waldbesitzerinnen und forstinteressierte Damen zu einem fixen Programmpunkt im „Waldjahr“ entwickelt. Jedes Jahr kommen neue Teilnehmerinnen dazu – von der Schülerin bis zur Pensionistin. Seit 2010 haben rd. 1.200 Teilnehmerinnen an 80 Veranstaltungen teilgenommen.  

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Drohneneinsatz im Jagdrevier

Die Nutzung dieser Technologie kann für alle Beteiligten ein wertvolles Werkzeug sein.
Von der Kitzrettung, Erkennen von Schwarzwild, Vermessung von Flurschäden, bis zum Pflanzenwachstum und Schädlingsbefall spannt sich der Bogen der Anwendungen.


Spezielle Kamera- und Softwarelösungen (Infrarot und Spektral) machen sichtbar, was dem menschlichen Auge verborgen bleibt. Hightech-Fluggeräte (UAV’s), und Sensoren (GPS, Laser, …) erzeugen exakte Ergebnisse und steigern somit den Mehrwert. Immer bessere Auswerteverfahren und technische Weiterentwicklungen geben die Möglichkeit zur effizienten Nutzung dieser Daten. Rasche Verfügbarkeit, umweltschonender Betrieb, Einsatz auch in unwegsamen Gelände sind weitere, wesentliche Vorteile beim Einsatz von Drohnen in Jagd, Forst und Agrar.

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Die Rückkehr des Wolfes in Österreich

Wolfsbeauftragter Dr. Georg Rauer wird einen Bericht über das Vorkommen und Verhalten des Wolfes geben, zeigt seine Population auf und gibt einen Ausblick, wie sich die Situation weiterentwickeln wird.

Der Wolf ist zurück in Österreich. Eine Herausforderung für den Naturschutz und speziell auch für die Weidehaltung. Eine flächendeckende Weidehaltung kann nur durch spezielle Schutzmaßnahmen gewährleistet werden.

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proHolz Niederösterreich

ist die Arbeitsgemeinschaft der niederösterreichischen Holzwirtschaft und hat sich zum Ziel gesetzt durch gezielte Aktivitäten den Werkstoff Holz der Zielgruppe näher zu bringen und so indirekt den Holzverbrauch nachhaltig zu steigern.

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Holz als heimische Ressource mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten zu positionieren und dadurch die Wertschöpfung im Land zu erhöhen.
Der Obmann Franz Schrimpl wird bei der Podiumsdiskussion seine Sichtweisen teilen.

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Baumarten als Hoffnungsträger im Klimawandel

Die Douglasie als Alternative - Oberförster Ing. Johann Pichler erzählt über seine Erfahrungen mit der Douglasie und anderen nordamerikanischen Baumarten...


In unseren Wäldern traten große Schäden durch den Borkenkäfer auf. Die Waldbesitzer stehen nun vor der Frage, welche Holzarten soll man aufforsten? Ich habe meine Erfahrungen in einem Buch niedergeschrieben. Mit der Douglasie und anderen nordamerikanischen Baumarten treffen Sie eine sichere Holzartenwahl gegen den Borkenkäfer!